Montag, 3. Januar 2011

Space Odyssey

Die kahle, sehr unwirkliche Landschaft des Riesengebirges lässt meine Phantasie tanzen: Genießt Musik von den Forest Swords und Fotos von mir, gemacht mit einem Ilford HP5 (400 Iso)...

Forest Swords - Moth (Four Tet/Burial) by Y_LEK

Space Odyssey


 
Ferne Welten wollten wir erleben

Mit einigen Mitgliedern der Forschungsgesellschaft für außeratmosphärisches Leben begab ich mich einst auf die Reise in das Universum, um dort meine Forschungen zu betreiben. Was uns jedoch bevorstand, glich einem Abenteuer, was seinesgleichen sucht. Mein Tagebuch erzählt von diesen spannenden Tagen.



Wir machen uns auf den Weg ins Unbekannte. Steile Berge gilt es, zu erklimmen, um uns von oben einen Überblick über die mondartige Landschaft zu verschaffen. Die Wege, von hier oben, sehen sie aus, wie dünne Linien, die sich zu einer bizarren Form vereinen.




Die Sicht ist klar. In der Ferne wird sie unterbrochen von einem Nebel. Zieht er heran? Was will er verbergen? Sollte das etwa unsere Weiterfahrt erschweren?





Wir flüchten vor dem Nebel, steigen in unser Raumschiff, um unsere Route fortzusetzen. Es steht uns noch ein weiter Weg bevor.





Der heranziehende Nebel erschwert uns die Expedition. Immer wieder auf der Flucht vor dem grauen Ungetüm können wir uns dicht vor ihm halten. Lange würden wir das nicht mehr durchhalten. Immer noch nicht bekannt ist, was sich in der riesigen Masse verbirgt




Unterwegs öffnen sich weiße Löcher. Jene Massen, in denen Leben entsteht und die das Universum erhellen. Sie sind unsere Forschungsobjekte und werden von allen bestaunt. Wir machen uns Notizen und fotografieren sie.




Jedoch begegnen wir immer wieder diesem grauen Ungetüm. Ob es uns etwas mitteilen will? Ob es vielleicht sogar Leben beherbergt? Wir sind neugierig und entscheiden uns, es näher zu betrachten. Wir steigen hinein, bis kaum noch die Hand vorm Gesicht zu sehen ist.



Da taucht ein Haus vor unseren Augen auf . Was ist das? Gibt es etwa doch menschliches Leben hier in diesen kargen Weiten? Angstvoll und aufmerksam beobachten wir das Geschehen.





Wunderliche Lebewesen kreuzen unseren Weg. Sie haben ein merkwürdiges Aussehen. Aber wir können uns den Vergleich mit unseren heimischen Tieren nicht verkneifen. Sollten das etwa ebenso Begleiter einer intelligenten Spezies sein?




Schlechtes Wetter macht die Reise immer wieder zu einem schwierigen Unterfangen. Ständig droht ein Unwetter unsere empfindlichen Geräte zu zerstören. Unser Schiff trägt schwere Schäden davon.



Doch auch fantastische Neuentdeckungen können wir machen. Sternenhaufen tauchen ein in Wälder und lassen sie in einem wunderschönen Licht erscheinen. Dieses Ereignis konnte bisher von keinem der Instrumente gemessen werden. Jetzt können wir das fantastische Schauspiel mit eigenen Augen beobachten.




Langsam zeichnet sich ein Weg ab, der uns an den finalen Standort der Expedition bringen soll. Alle sind mittlerweile stark von den Ereignissen in Mitleidenschaft gezogen worden. Jeder würde froh sein, wenn wir nun ans Ziel gelangen.





Da ist es also, unser Ziel. Die Sonne verwöhnt uns mit ihrem Licht und ihrer Wärme. Endlich können wir ein wenig entspannen und die Reise revue passieren lassen.  Mit den erlangten Forschungsergebnissen würden die Forscher einen Durchbruch erlangen. Plötzlich überkam alle ein Schauer. Keiner wusste zu deuten, ob angenehm oder fürchterlich. Was, wenn diese fernen Orte ein Abbild unserer Welt sind? Werden wir vielleicht beobachtet?




Fremde Plätze schenkten uns Vertrauen.





Rückzugsorte erinnerten uns an schöne Zeiten in der Heimat. Wie konnte das sein? Hat man unsere Gesellschaft vielleicht sogar erforscht und imitiert?


 


Diese Frage lässt sich nicht klären. Jetzt nocht nicht. Sicher ist, dass wir zurückkehren werden, um das Geheimnis vollständig zu beleuchten.


FORTSETZUNG FOLGT...

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